Kulturverein Träff Schötz

2. November 2018: Franz Hohler spaziert durch sein Gesamtwerk

„Es si alli so nätt“: Franz Hohler vor 27 Jahren.Buchstäblich einmalige Künstlerauftritte sind seit über drei Jahrzehnten das Ziel des Kulturvereins Träff Schötz. Es ist eine grosse Ausnahme und Ehre, wenn ein Name erneut auf der Gästeliste erscheint. Am 2. November 2018, 20 Uhr, ist dies der Fall: Franz Hohler, Meister der Zwischentöne, ist nach 1991 ein zweites Mal in Schötz zu hören. Sein Auftritt im Dezember vor 27 Jahren war ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des Schötzer Kulturvereins und in dessen Startjahren ein starker Trumpf, um weitere bekannte Kabarettistinnen und Kabarettisten ins Hinterland zu locken. 350 Besucher weilten anno 91 im ausverkauften St.-Mauritz-Saal, als Hohler mit leisen, oft zwischen den Zeilen versteckten Botschaften zu Themen wie Atomkraftwerke, Autoverkehr, Armee, Apartheit oder Asylpolitik sprach. „Es si alli so nätt“, bemerkte damals der Kabarettist. Nett und ganz harmlos kommen seit jeher seine Geschichten daher, mit denen er uns den Spiegel vorhält. Und während man noch lacht, wird einem das Hintergründige, bisweilen Erschreckende klar. Nettigkeiten auf Hohler’sche Art serviert Franz am 2. November im Ronmühle-Keller in voller Breite. Er lädt zur Lesung „Franz Hohler spaziert durch sein Gesamtwerk“.

 

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